Medieninformatik
Du verbindest Informatik mit Mediengestaltung — von interaktiven Webanwendungen über Games bis zu Virtual-/Augmented-Reality-Projekten.
Dauer
Bachelor 6–7 Semester, oft + Master 2–4 Semester
Gehalt (Richtwert)
Kein Ausbildungsgehalt (Studium), Einstiegsgehälter ähnlich der klassischen Informatik, oft leicht darunter — stark abhängig von der gewählten Spezialisierung.
Voraussetzungen
Abitur oder Fachhochschulreife, meist zulassungsfrei oder moderater NC. Interesse an Technik UND Gestaltung/Medien gleichermaßen wichtig.
Typischer Alltag
- Programmieren (Web, Apps, interaktive Anwendungen)
- Mediengestaltung: Grafik, Video, Interface-Design
- Projektarbeiten oft in Teams aus Technik und Design
- Wahlbereiche z. B. Games, VR/AR, Webentwicklung
✓ Passt gut, wenn du …
- dich weder rein für Technik noch rein für Gestaltung entscheiden willst
- gern in interdisziplinären Teams (Technik + Design) arbeitest
- Programmieren UND kreative Software gleichermaßen interessant findest
✗ Eher nicht, wenn du …
- dir ein rein technisches oder rein gestalterisches Studium lieber wäre
- dich die doppelte Belastung aus Technik- und Design-Fächern abschreckt
Analytisch-forschend · Kreativ-gestalterisch — mach den Was-nun-Quiz, um zu sehen, ob dein Typ passt.
Ähnliche Wege
- InformatikDu beschäftigst dich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen von Software, Algorithmen und Systemen.→
- Mediengestalter/-in Digital und PrintDu gestaltest visuelle Inhalte für Web, Social Media und Print — von Layout über Bildbearbeitung bis Webdesign.→
- Animation / 3D-DesignDu erschaffst bewegte Bilder, Figuren und Welten für Film, Werbung oder Games — von der Zeichnung über das 3D-Modell bis zur fertigen Animation.→
Nächste Schritte
Quellen
Dauer, Voraussetzungen und Gehalts-Richtwerte orientieren sich an diesen offiziellen Stellen — für den aktuellen Stand bei diesem konkreten Beruf gilt die jeweils dort verlinkte Live-Datenbank:
Orientierungswerte ohne Gewähr — Gehälter und Zulassungsbedingungen variieren nach Branche, Region und Tarifbindung. Maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen Betriebs bzw. der Hochschule.